Kai Bierich als Partner / geschäftsführender Gesellschafter in wulf & partners / wulf architekten gmbh, Fotos: Copyright Landesmesse Stuttgart GmbH
Kai Bierich als Partner / geschäftsführender Gesellschafter in wulf & partners / wulf architekten gmbh, Fotos: Copyright Landesmesse Stuttgart GmbH / Hajo Dietz
Die Landesmesse Stuttgart** ist eine der modernsten und größten Messeanlagen Deutschlands. Sie liegt direkt neben dem Flughafen Stuttgart und ist durch ihre Lage an wichtigen Verkehrsknotenpunkten sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln hervorragend erreichbar.
Die Messe Stuttgart erstreckt sich über eine Fläche von rund 120.000 Quadratmetern und bietet insgesamt 10 Hallen, die flexibel für unterschiedlichste Messe- und Veranstaltungsformate genutzt werden können. Ergänzt werden diese durch das **ICS Internationales Kongresscenter Stuttgart, das über Konferenz- und Tagungsräume mit einer Kapazität von bis zu 10.000 Personen verfügt. Hinzu kommt mit dem Messeplatz und dem Messepark eine große Freifläche für diverse Outdoor-Events.
Die Architektur der Landesmesse Stuttgart ist modern und funktional, mit einem klaren Fokus auf Flexibilität und Nachhaltigkeit. Die Hallen sind durch große transparente Glasflächen geprägt, die Tageslicht einlassen und gleichzeitig einen offenen, einladenden Charakter schaffen. Die Gebäude fügen sich durch die in die Topografie eingepassten Niveaus harmonisch in die umgebende Landschaft ein und vereinen ästhetische Gestaltung mit praktischen Anforderungen. Besonders hervorzuheben ist Erschließungssystem, welches als verbindendes Element zwischen den Hallen für kurze Wege sorgt und den Besuchern einen großzügigen Raum zum Verweilen bietet.
Auch im Bereich der Energieeffizienz wurde beim Bau Wert auf zukunftsweisende Konzepte gelegt. So verfügt die Messe Stuttgart über moderne Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie eine nachhaltige Infrastruktur.
Zusammengefasst besticht die Landesmesse Stuttgart durch ihre klare, transparente Architektur und ihre funktionale Flexibilität, die den vielfältigen Anforderungen des modernen Messebetriebs gerecht wird.
Kai Bierich als Partner / geschäftsführender Gesellschafter in wulf & partners / wulf architekten gmbh, Fotos: Copyright Landesmesse Stuttgart GmbH
Kai Bierich als Partner / geschäftsführender Gesellschafter in wulf & partners / wulf architekten gmbh, Fotos: Copyright Landesmesse Stuttgart GmbH
Kai Bierich als Partner / geschäftsführender Gesellschafter in wulf & partners / wulf architekten gmbh, Fotos: Copyright Landesmesse Stuttgart GmbH
Das Messeparkhaus Stuttgart über der Autobahn A8 ist ein einzigartiges Bauwerk, das sowohl architektonisch als auch infrastrukturell eine Besonderheit darstellt.
Es wurde in direkter Nähe zur Landesmesse Stuttgart, dem Flughafen Stuttgart und dem künftigen Flughafenbahnhof Stuttgart 21 errichtet und überspannt die Autobahn auf einer Länge von über 300 Metern.
Das Parkhaus wurde so konzipiert, dass es eine optimale Nutzung des begrenzten Raumes an der stark frequentierten A8 ermöglicht. Statt zusätzlichen Bodenflächen zu beanspruchen, wurde es direkt über die Autobahn gebaut, was gleichzeitig eine effiziente Flächennutzung und unmittelbare Nähe zu den Messehallen und dem Flughafen bietet. Es ist in mehrere Ebenen unterteilt und bietet Platz für insgesamt 4.200 Fahrzeuge.
Das Parkhaus fügt sich in das moderne Design der umliegenden Messegebäude ein und besticht durch eine offene strukturelle Bauweise, das weit spannende Tragwerk gekennzeichnet ist. Auffällig ist die Stahlkonstruktion, die die Autobahn überspannt und so den Raum optimal nutzt. Trotz der Größe wirkt das Gebäude leicht und transparent.
Verkehrsanbindung:
Das Parkhaus ist über mehrere Zufahrten direkt von der Autobahn erreichbar und bietet eine schnelle Anbindung sowohl an die Messe als auch an den Flughafen. Es wurde so konzipiert, dass der Verkehrsfluss auf der Autobahn durch die Konstruktion nicht beeinträchtigt wird. Fußgänger haben einen direkten Zugang zu den Messehallen und zum Kongresszentrum von hier. Der Bau erfolgte mit einem so genannten Takt Schiebe Verfahren, bei denen einzelne B. Rückenteil/– Träger über die Autobahn geschoben und zu einem Gesamttragwerk verbunden wurden.